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Smarte Technologien als Perspektive in der Pflege

Die Digitalisierung hält auch Einzug in der Gesundheitsbranche. Neue Behandlungspfade werden eingeschlagen und die Rollen der Marktteilnehmer verändern sich. Welche Bedeutung können smarte Technologien zukünftig im Bereich der Pflege haben?

21.06.2017

Sozialwirtschaft  Unternehmen  Veranstaltungen 

FH Wedel und Dr. Martin Weiß (AKQUINET), Experte für IT-Lösungen und Geschäftsprozessmanagement in der Sozialwirtschaft laden für den 30. Juni zum Kolloquium über die Digitalisierung im Sozial- und Gesundheitswesen ein.

Neben Studierenden sind auch Interessierte außerhalb der Hochschule herzlich zum Kolloquiumsvortrag „Smart living - Zuhause und Betreut sein“ eingeladen.

Pflege der Zukunft: mobil und technologiegestützt
Sind es Roboter, die zukünftig Pflegebedürftigen im Bad für einen sicheren Halt assistieren? Ist Telemedizin die Lösung für ländliche Regionen, wenn der nächste Facharzt, etwa zur Begutachtung von Leberflecken, kilometerweit entfernt ist? „Im Bereich der Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes Leben, auch Ambient Assisted Living genannt, sind viele Einsatzmöglichkeiten smarter Technologien vorstellbar“, erklärt Prof. Ulrich Hoffmann, Leiter des Studiengangs Smart Technology an der Fachhochschule Wedel. „Häufig werden Alltagsgegenstände mit intelligenten Produkten in Verbindung gebracht, wie der Kühlschrank, der automatisch erkennt, dass keine Milch mehr vorrätig ist und diese deshalb online einkauft. Um jedoch im Bereich der Pflege oder des Gesundheitswesens Hilfestellungen mittels vernetzter Technologien entwickeln zu können, die den Betroffenen den Alltag tatsächlich erleichtern würden, müssen wir uns wesentlich stärker mit deren Bedürfnissen und Anforderungen auseinandersetzen“, führt Prof. Hoffmann weiter aus.

„Es liegen enorme Chancen darin, in unserer alternden Gesellschaft durch intelligente Technologien die großen Themen der Pflege, Unterstützung im Alter und der medizinischen Versorgung nicht nur zu bewältigen, sondern sie auch im Sinne der betroffenen Menschen verbessern zu können“, so der Ansatz von Dr. Weiß. In seinem Vortrag wird er ein besonderes Augenmerk darauf richten, dass zukünftig immer weniger standortgebundene Pflegeeinrichtungen als Leitbild eine Rolle spielen werden, sondern verstärkt die Förderung eines aktiven Lebens in der Gesellschaft in den Mittelpunkt rückt, nachgefragt und eingefordert sowohl seitens der Kunden als auch bedingt durch den Gesetzgeber.

Zum Referenten
Dr. Martin Weiß kümmert sich bei der akquinet AG um die Bereiche Sozialwirtschaft, Gesundheitswesen und Wohlfahrt. und ist seit Jahren durch seine Aktivitäten ein Kenner der aktuellen und zukünftigen Anforderungen, Entwicklungen und Potenziale im Bereich Gesundheits- und Sozialwesen.

Die Veranstaltung im Überblick:
Was: Kolloquium „Smart Living – Zuhause und Betreut sein“
Wann: 30. Juni, 12:30 – 14:00 Uhr
Wo: Fachhochschule Wedel, Hörsaal 5

Der Eintritt ist frei.