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Runder Tisch zum Inklusiven Personalmanagement bei AKQUINET

Fach-Veranstaltung der BIHA zeigte, wie unterschiedlich der Weg zur beruflichen Inklusion sein kann.

Am Montag früh öffnete die akquinet AG ihre Pforten für einen Runden Tisch der Beratungs- und Inklusionsinitiative Hamburg (BIHA) zum Inklusiven Personalmanagement in der Arbeitswelt.

06.09.2017

Sozialwirtschaft  Unternehmen  Veranstaltungen 

Der Einladung zum Runden Tisch der BIHA waren mehr als ein Duzend geladene Vertreter aus Hamburger Unternehmen und Organisationen gefolgt. „Lassen Sie uns gemeinsam den Paradigmenwechsel in der Inklusion von der Fürsorge zur Teilhabe anstoßen“, ermutigte Katrin Zschirnt von der BIHA gleich zur Eröffnung des Themas „Inklusives Personalmanagement“. Die BIHA hatte hierzu Rükiye Ray, Integrationsbeauftragte der akquinet AG, als Rednerin eingeladen. Sie berichtete sehr offen über ihren beruflichen Werdegang, den sie als Rollstuhlfahrerin meistert und somit die Umwege und Hinderinisse von Betroffenen kennt und nachvollziehen kann. Als Integrationsbeauftrage des Unternehmens, ermöglicht sie Betroffenen einen Einstieg in einen IT-Beruf.

Anschließend beschrieb Ilke Santen, Fachkraft für Integrationsbegleitung der Elbe-Werkstätten GmbH über das größte Hindernis für die Inklusion, nämlich die Angst vor unbekannten Situationen oder Verhaltensweisen mit Menschen mit einer Behinderung. Sie betonte, dass die Unternehmen nach dem Überwinden dieser Angst Inklusion als Bereicherung ansähen. Inklusion böte die Chance, auch starre Verhaltensweisen aufzubrechen und ein neues Miteinander zu schaffen.

Einen interessanten Einblick in seinen Arbeitsalltag gab zum Abschluss Armand Cori. Er wurde von der Hamburger Arbeitsassistenz unterstützt, ist aber nun in der freien Wirtschaft fest angestellt. Als Peer Consultant begleitet er ehrenamtlich andere Menschen mit Behinderung bei ihrem Einstieg in den Berufsalltag.

Die Teilnehmer erhielten an dem Vormittag einen Eindruck, wie komplex und wie verschieden sich berufliche Inklusion gestaltet. Katrin Zschirnt gab zum Abschluss drei Tipps für eine gelungene berufliche Inklusion: „Gehen Sie in den Dialog. Arbeiten Sie interdisziplinär. Und: Verlieren Sie nie den Blick fürs Ganze.“

Wie funktioniert Inklusion bei AKQUINET? Lesen Sie hier.

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